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22. Februar 2020: Stopp für den „Rechtem Terror“

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zeigte sich erschüttert: „Mein tiefes Mitgefühl ist bei den Familien der Betroffenen, meine guten Wünsche bei den Verletzten. Es widert mich an, wie Hass und Gewalt geschürt wird", sagte er in Richtung der AfD, die er als „politischen Arm des Rechtsextremismus“ bezeichnete.

In einem Atemzug forderte auf zu einem Aufstand der Anständigen. „Wir werden diese andauernden Tabubrüche nicht weiter hinnehmen", sagte Klingbeil und verwies darauf, dass bereits ein Maßnahmenpaket gegen Hass und Hetze in den Bundestag eingebracht worden war. „Aber wir müssen noch mehr tun", gestand der SPD-Generalsekretär. Die Behörden hätten zu lange ignoriert, was sich am „rechten Rand“ zusammenbraue.

Ähnlich reagierten weitere SPD-Spitzenpolitiker in Berlin, darunter die Parteivorsitzende Saskia Esken, die von einer entsetzlichen Tat und von „rechtem Terror in Deutschland“ sprach. Ihr Co-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans äußerte sich ähnlich bestürzt.

Genesungswünsche und Beileidsbekundungen kamen am Donnerstagmorgen auch aus dem Schloss Bellevue: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte sich gegenüber Medien zu der Tat in Hanau. „Mit Entsetzen habe ich von der terroristischen Gewalttat in Hanau erfahren“, erklärte er in Berlin. Er stehe an der Seite aller Menschen, die durch rassistischen Hass bedroht würden, ergänzte das Staatsoberhaupt: „Wir werden nicht nachlassen, für das friedliche Miteinander in unserem Land einzustehen.“

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